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Was sind die Unterschiede zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung?

Was sind die Unterschiede zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung?

 

Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung

  • Die PKV erhebt, im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), einkommensunabhängige Versicherungsprämien.
  • Familienangehörige der Mitglieder ohne eigenes Einkommen sind in der GKV beitragsfrei mitversichert. Bei der PKV ist für jede versicherte Person ein separater Beitrag fällig.
  • Die Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal ist nur von GKV-Versicherten zu entrichten. Dies gilt nicht für Kinder unter 18 Jahren.
  • Gut verdienende Alleinstehende ohne Vorerkrankungen zahlen bei frühem Eintrittsalter in der PKV zuerst günstigere Beiträge als in der GKV. Der Beitrag steigt jedoch in der Regel mit dem Alter immer weiter an und bewegt sich später weit über dem Beitrag zur GKV.
  • Aus einem reinen Kostengesichtspunkt lohnt sich eine PKV nur für Familien mit bis zu 2 Kindern. Ab 3 Kindern ist die GKV in der Regel immer günstiger.
  • Viele Leistungen werden von der GKV im Gegensatz zur PKV nicht oder nur teilweise bezahlt (z.B. nicht rezeptpflichtige Arzneimittel, Sehhilfen, Zahnersatz). Vorteile und versicherbare Leistungen bei der PKV sind z.B.:
    - Ein- oder Zweibett-Zimmer bei stationärer Behandlung,
    - freie Wahl der Klinik,
    - Behandlung durch den Chefarzt,
    - Zahnersatz (Hochwertige Kronen, Füllungen und Prothesen),
    - kieferorthopädische Behandlungen,
    - Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen),
    - alternative Behandlungsmethoden und Medikamente,
    - zuzahlungsfreie Massagen und Physiotherapie
    - Psychotherapie.

 

 

Zum PKV-Vergleich: http://preis24.de/private-krankenversicherung/

 

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